Nachhilfe eignet sich für Schüler/innen mit Wissenslücken in einzelnen Fächern, verursacht durch Schulwechsel, längere Krankheit etc. Der zu lernende Stoff wird erklärt, wiederholt und geübt. Doch was hilft weiter, wenn diese Art der Förderung nicht zum gewünschten Lernerfolg führt, bzw. die Probleme schon früh auftraten und kontinuierlich größer werden?
Lernberatung und Lerntherapie
Viele Kinder haben heutzutage Probleme, die schulischen Anforderungen zu erfüllen. Die Antwort lautet dann meist mehr Üben oder sogar Nachhilfe. Doch leider vergisst man hierbei allzu oft, dass Lernen nicht ausschließlich ein kognitiver, sondern auch ein körperlicher Vorgang ist.
Das menschliche Gehirn ist das ganze Leben lang lern- und entwicklungsfähig. Es prägt sich anhand gemachter Erfahrungen aus und bestimmt darüber, wie wir die Welt wahrnehmen und darauf reagieren.
Lernberatung bzw. Lerntherapie setzt durch spezielle Übungen gezielt an der Verknüpfung von zuvor blockierten Gehirnbereichen an, um eine bessere Zusammenarbeit zu erreichen. Es werden somit zuerst die Voraussetzungen im Gehirn geschaffen, dass Lernen überhaupt funktionieren kann. Nur wenn Körper und Gehirn harmonisch zusammenarbeiten, bereitet Lernen wieder Spaß und Freude und wird als stressfrei und selbstverständlich empfunden.
"Wenn ein Musikinstrument nicht gestimmt ist, kann man üben so viel man will, das Stück hört sich deswegen nicht besser an."